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Donnerstag, 08. Januar 2009 um 15:55 Uhr |
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Oskar Röhlers Literaturverfilmung bleibt hinter den Erwartungen zurück
Michael und Bruno sind Mitte 30 und, so könnte man meinen, im Leben angekommen. Bruno ( Moritz Bleibtreu ) ist Deutschlehrer, verheiratet und Vater. Sein Halbbruder Michael ( Christian Ulmen ) hat sich ganz der Wissenschaft verschrieben und verfolgt eine erfolgreiche Karriere als Genforscher.
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Dienstag, 02. Dezember 2008 um 12:42 Uhr |
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Der kleine Mann mit den hängenden Augenliedern und dem langen Gesicht, das niemals weint noch lacht.
Er klammert sich im tobenden Sturm an einen Baum, der kurz darauf abhebt. Perplex steht er vor einem Haus, während sich hinter ihm die komplette Fassade löst, umkippt, ihn aber durch ein geöffnetes Fenster im wahrsten Sinne ausspart.
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Dienstag, 02. Dezember 2008 um 12:38 Uhr |
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When it comes to her daily routine she is quiet predictably. If you can't find her simply look for the warmest and cosiest places. Actually, it's even easier; I just walk down the stairs pretty noisily and swiftly open the fridge. As I turn around she will be there mingling among my legs, making those squeaking noises only cats use to talk to human beings. However come night time there's no more squeaking or cosy lounging. Without a word of goodbye she disappears into the vast darkness of the garden and does not re-materialise until the next morning when I'm just about ready for a peaceful cup of coffee and some browsing through the newspaper. Obviously sometimes she brings a dead something giving me some idea what she'd been up. However most of the time she wears an innocent look on her face and refuses to talk about anything but her urgent appetite.
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Mittwoch, 29. Oktober 2008 um 15:15 Uhr |
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Innerhalb der Geistes- und Kulturwissenschaften gehört es zum guten Ton eine gewisse Technikfeindlichkeit zu pflegen. Nichts als rechte Winkel überall. Wir sind doch alle Maschinen geworden... Haben den Kontakt zur Natur verloren, unsere Sinnlichkeit.
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Dienstag, 08. Juli 2008 um 10:31 Uhr |
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Ängste vor den allgegenwärtigen Bedrohungen des kalten Krieges und die antiautoritäre Einstellung der 68er bildeten den Hintergrund, vor dem Datenschutz und Privatsphäre in den 70er und 80er Jahren an Bedeutung gewannen.
In die Tradition dieser Entwicklung stellen sich nun bewusst oder unbewusst ältere Kommentatoren, wenn sie zur Vorsicht im Internet mahnen. Sie sehen die meist jüngeren Mitglieder von StudiVZ, Facebook und Co. »in den Fängen der Datenkrake« und als Schreckgespenst beschwören sie Visionen vom »gläsernen Menschen«.
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