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Dienstag, 02. Dezember 2008 um 12:42 Uhr |
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Der kleine Mann mit den hängenden Augenliedern und dem langen Gesicht, das niemals weint noch lacht.
Er klammert sich im tobenden Sturm an einen Baum, der kurz darauf abhebt. Perplex steht er vor einem Haus, während sich hinter ihm die komplette Fassade löst, umkippt, ihn aber durch ein geöffnetes Fenster im wahrsten Sinne ausspart.
Meist unverschuldet und ahnungslos gerät er von einer Widrigkeit in die nächste. Die kühnsten Stunts begleitet von einem fragenden bis distanzierten Gesichtsausdruck (ungefähr der Gesichtsausdruck von Bahn-Pendlern). Seine Akrobatikeinlagen sind keine zusammenhangslosen Zirkusnummern. Sie bilden spannende objekttückische und zwischenmenschliche Handlungsfolgen. Er lernt die Tochter eines in einer uralten Blutsfehde verfeindeten Klans kennen. Als er zum Essen in die Familienvilla kommt, wird er erkannt, darf jedoch der ehrenhaften Gastfreundschaft wegen nicht innerhalb des Hauses umgebracht werden..
Dieses ständige vom Regen in die Traufe, aus der Pfanne ins Feuer wirkt auf mich wie ein Aufputschmittel. Es hätt noch viel schlimmer kommen können, denk ich mir und, was kann man schon vorhersehen. Mit der DVD-Fernbedienung versuch ich dann den Fernseher auszuschalten, stehe genervt auf, um die richtige Fernbedienung zu holen. Dabei stolpere ich beinah über die im Dunkeln abgestellte Tasse, werde aber vom Kabel der immer noch auf meinen Ohren sitzenden Kopfhörer gerade rechtzeitig zurückgerissen...
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